Stories


Story 3


>>  Wer Rache nimmt, ist nicht besser als sein Feind.
 Verzichtet er aber darauf, dann ist er ihm überlegen.  <<


Die grösste Genugtuung seines Lebens erfährt der sporttreibende Mensch, wenn er erreicht, wovon er träumt und wenn er das besitzt, was er sich immer wünschte. Die grösste Freude, die Bestätigung seiner selbst, wird ihm dann zuteil, wenn er Höchstleistungen erzielt, an die er nicht zu glauben wagte, und wenn er Erfolge erringt, die er niemals für möglich hielt. Welche Leistungen, welche Ziele wollen Sie in Ihrem Sport erreichen?
Und was tun Sie, um diese Träume zu verwirklichen?
Servan Schreiber sagte einmal dazu: „ Es nützt nichts, schöne Träume zu haben, man muss auch versuchen, sie zu verwirklichen.“ französicher Mediziner, Psychiater und Autor.

Der Sinn und Zweck jeder sportlichen Tätigkeit
„ In Japan gilt die rein technische Beherrschung einer (sportlichen) Kunst als nicht ausreichend, um einen Mann wirklich zu einem Meister zu machen, sondern er muss zugleich tief in ihren Geist eingedrungen sein. „ Prof. D.T: Suzuki, Zen-Buddhismus.
Und wenn Sie sagen: „ Ich trainiere jeden Tag", dann ist das sicherlich begrüssenswert. Aber Sie werden letztendlich keine dauerenden Erfolge erreichen können ...
wenn Sie den eigentlichen Sinn Ihrer sportlichen Tätigkeit nicht wissen,
wenn Sie das genaue Ziel nicht kennen,
wenn Ihnen das heisse Verlangen, dieses Ziel erreichen zu wollen, fehlt;
wenn Sie keine Selbst-Disziplin haben,
wenn Sie die Begeisterungsfähigkeit nicht kennen,
und wenn Sie kein Durchhaltevermögen besitzen.

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Story 2


Babett Lasch, mein Bericht zur erfolgreichen Teilnahme beim diesjährigen Hallwilerseelauf vom 15.Oktober 2011.

Wieder einmal mega nervös, mache ich mich voll ausgestattet mit Pulsuhr und angemessenen Läuferoutfit auf den Weg nach Beinwil am See um beim Halbmarathon anzutreten.
Das Wetter dieses Jahr ist optimal für mich, trocken und frische klare Herbstluft um die 9°C. Bei insgesamt 7'568 Teilnehmern, einem neuen Rekord in diesem Jahr, reihe ich mich im Startblock G ein und kurz darauf um pünktlich 13.54Uhr erfolgt für mich der Startschuss. 21,1km liegen nun vor mir, die ersten 3km auf der Strasse bergab laufen sich von ganz allein, entlang der Strecke stehen reichlich Zuschauer, die uns Läufer eifrig anfeuern. Dann kommt Kilometer 10, eine Top Zwischenzeit von 50min, aber auch die Erkenntnis viel zu schnell angegangen zu sein und wie soll ich das Ganze die noch kommenden 11km durchhalten?? Nach kurzem Einbruch, heisst es jetzt beissen und die Geschwindigkeit halten... und schon bin ich am Schloss Hallwyl angelangt. Von meinen Trainingsläufen weiss ich, jetzt sind es höchstens noch 40min die ich durchziehen muss. Zudem tut es meinem Ego gut, so einige Läufer überholen zu können, und aus den Zuschauerreihen zu hören 'hopp, Babettli, Hopp'! 2 Kilometer vorm Ziel ein letzter Blick auf die Uhr und der helle Wahnsinn, ich werde eine neue persönliche Bestzeit laufen!! Die Beine überschlagen sich, auch wenn ich nach Atem ringe. Und da ist das Ziel: 1:50.11 heisst es später offiziell. Bei 278 Klassierten in der Kategorie W30 bin ich damit genau auf Platz 100, noch erstaunlicher von 1031 klassierten Frauen, bin ich als 278. ins Ziel gekommen. Ich bin zwar richtig fertig, aber auch überaus glücklich und stolz auf meine Leistung.

Story     1   


Faustregel:
Hau weg das Fett


Boxen ist ein harter Kampfsport und nicht jedermanns Sache. Boxtraining ist aber ein Übungsprogramm, das den ganzen Körper fordert – von Kopf bis Fuss

STERN-Mitarbeiter Rolf Kunkel schwitzte sich über einige Wochen in einem deutschen Club Pfunde ab und schreibt: Du stehst in einer Turnhalle im Hamburger Umland. Vorher war Hausfrauengymnastik, hinterher läuft ein Judokurs. Du lernst Horst kennen, den Cheftrainer vom Boxclub Glinde (Monatsbeitrag 15 Mark, inklusive Unfall-Versicherung). Horst trägt um den Hals eine Kette mit einem goldenen Boxhandschuh dran. 20 Jahre war er Amateurboxer. Nun lässt er andere schlagen.

Du erzählst ihm, dass du 52 bist, wohlbespeckt und ein bisschen bequem geworden. Du hast das Gefühl, dass sich das dringend ändern muss. Du erzählst ihm, dass du hier bist, weil du dich in Form bringen willst. Stark werden. Schnelle Reflexe. Mut haben. Selbstvertrauen. Mentale Härte.
Die Liste der guten Eigenschaften des Boxtrainings ist endlos. Jeder Sportler weiss das. Anders als beim Bodybuilding, beim Rudern oder Schwimmen, wo stets nur Teile des Körpers beansprucht werden, ist beim Boxen von Kopf bis Fuss alles in Bewegung. Hinterher schläfst du besser, isst du besser, liebst du besser. In den USA hat man das längst kapiert. Boxen wird dort immer mehr als Fitness- und Persönlichkeitstraining entdeckt. Die Kundschaft der Box-Clubs besteht aus Managern, Bankern, Anwälten, Filmleuten und dergleichen. Die bringen heutzutage das Geld, nicht die wenigen echten Fighter, von denen man meist erst hört, wenn sie nach einem Kampf auf der Intensivstation liegen.

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